Montag, 18. Oktober 2010

Aller Anfang ist schwer

So, endlich habe ich es geschafft einen Blog einzurichten. Was dazu passieren musste? Meine erste Nacht alleine in Manila, sage und schreibe in der Executive Suite des Best Western. Aber dazu später mehr. Erst mal eins nach dem Anderen.

Warum eigentlich Manila? Ganz einfach: weil ich in den USA schon war, es keine Partneruni in Kanada gab, ich keine Lust auf einen finnischen Winter hatte, mein Spanisch und Französisch leider nicht auf Wirtschaftsnivau sind und somit Südamerika und Frankreich ad acta gelegt werden mussten und mich Indien zu guter Letzt nicht so gereizt hat. Nachdem die KU Eichstätt seit Neuestem eine Partnerschaft mit der Ateneo de Manila University hat, habe ich mich also für die Philippinen entschieden. Da allerdings noch niemand von der KU oder Wfi an der Ateneo war und ich zudem kein normaler Bachelor, sondern ein exotischer "graduate student" bin, war aller Anfang mehr als schwer. Das International Office am Standort Eichstätt hat sich schon im Februar mit der Begründung zurückgezogen, dass ich den Rest doch selbst organisieren sollte. Habe ich dann auch versucht, aber mit der Kombination, dass ich nicht nur die normale Uni (die Loyola School), sondern auch die (unpraktischerweise am anderen Ende von Metro Manila liegende) Business School besuchen will/muss, habe ich das International Office in Manila wohl überfordert. Das Ergebnis war, dass ich trotz 6-monatiger intensiver Bemühungen primär eine einseitige Kommunikation geführt habe. Da war mir schon klar, dass ich dieses Semester vor allem eins lernen muss: Geduld (soll ja nicht schaden ;-).

Als ich dann aber 3 Tage vor Abflug (den Flug habe ich einfach mal ins Blaue hinein gebucht, da mir leider niemand sagen konnte, wann das Semester an der Business School beginnt und die Website leider nur topaktuelle Daten Jahr 2006 anbieten konnte) noch nicht mal eine Aufnahmebestätigung hatte, habe ich schon resigniert und beschlossen, dass alles schon irgendwie klappen wird und es sich perslnlich dann bestimmt besser klären lässt. Dank des Einsatzes von Frau Langenwald im neuen International Office der Wfi (die dafür eigentlich noch nicht mal zuständig ist, da das der Eichstätt-Standort wäre) habe ich dann aber just in time einen Tag vor Abflug immerhin per Mail meinen "letter of acceptance" bekommen. Da ist mir dann ehrlich gesagt schon ein Stein vom Herzen gefallen  und ich habe mich riesig auf das Uni-Abeneuer und den Urlaub mit Jan gefreut.

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